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Donnerstag, 9. August 2012

Als ich unsichtbar war..... von Martin Pistorius

Die lesende Minderheit - Monatsthema Mai, Juni, Juli 2012 ....... lies eine Biographie................... Martin war 12, als er durch eine rätselhafte Erkrankung seine Sprache, die Fähigkeit der Bewegung und schließlich die gesamte Kontrolle über seinen Körper verlor. Nach sehr langer Zeit der absoluten Hilflosigkeit erwachte Martins Geist. Er versuchte, mit seiner Umwelt zu kommunizieren, wollte Rückmeldung über sein Befinden, seine Wünsche und Ängste geben, wurde von den Menschen um ihn herum aber nicht wahrgenommen. ........... bis schließlich eine Person bemerkte, dass Martin etwas sagen wollte.

Ein Buch, das ich nicht mehr weglegen wollte.

Manchmal machte es mich sehr nachdenklich über das Schicksag von Martin und erschrocken über die Tatsache, dass es vermutlich viele Menschen gibt, die nicht verstanden oder wahrgenommen werden. Ganz besonders bewundere ich die Zielstrebigkeit, mit der Martin lernte, mit den technischen Hilfsmitteln umzugehen, dass er nie aufgab und letztlich auch zur Hilfe für viele ander Menschen wurde....................

Montag, 28. Februar 2011

Lies ein Buch, in dessen Titel eine Farbe vorkommt!

So lautet das Monatsthema Jänner - Februar 2011 bei der lesenden Minderheit.

.......... also so habe ich meinen Lesestoff noch nie gewählt, aber ich finde es ganz toll, denn so kommt man vielleicht an Bücher, die man sonst nie gelesen hätte.....................

Ich habe gegoogelt und mich für:
Victoria Wolff "Die Welt ist blau" entschieden, weil hier im Titel meine Lieblingsfarbe vorkommt.

In diesem Roman geht es um die beiden Hauptpersonen Ursula und Peter, die 1933 gemeinsam in die Sommerfrische nach Ascona fahren.
Es ist sehr amüsant und spannend zu lesen, was sie dort alles erleben. Angefangen von inniger Zweisamkeit bis zu Versuchung, Eifersucht............
Und das alles schildert die Autorin in einer Sprache, die mich sofort angesprochen hat. Sie spielt mit Formulierungen, die es mir gut ermöglichten, das Gelesene zu visualisieren................. ich spürte die leichte Brise die wehte und konnte die Landschaft förmlich vor mir sehen................ außerdem konnte ich Gefühle richtiggehend empfinden, so wie es die Personen taten.
Die Autorin hat auch so einiges Geschichtliches in den Roman gepackt, was ich aber erst verstand, als ich das Nachwort las, welches zwar sehr ausgiebig ausgefallen ist, für mich aber sehr wichtig war, da es irgendwie den Geschichtsunterricht meiner Jugend ergänzte............. aus dem ich mir leider nicht sehr viel migenommen habe.
Ich blätterte einigemale zurück und las manche Passagen noch einmal durch, weil ich genau die Stelle, die Formulierung noch einmal lesen wollte...........


....... und was soll ich sagen - ich war vom Stil der Schriftstellerin so angetan, dass ich mir gleich ein weiteres Buch von ihr gegönnt habe.