Freitag, 24. März 2023

Kleines Schätzchen

Ich bin gerade ziemlich aufgeregt.

Ich nähe ja schon ein Weilchen und habe schon oft Schnittmuster als e-Book gekauft.

Jetzt gerade bin ich im Wäschenähfieber. Diese kleinen Teilchen haben gute Chancen nicht zu UFOs zu werden und sie sind ideal, um Stoffreste zu verarbeiten. 

Es sind einige buntfröhliche, aber auch elegante Teile entstanden.


Die verschiedenen Slipformen sind alle nach Schnitten von k.triny Lingerie entstanden.

Diese Werbung kommt aus Überzeugung, denn die Designerin entwickelt ihre Schnitte mit besonderer Sorgfalt und vermittelt dabei so viel Gefühl von Bodypositivity, dass ich das aus diesem Grund schon unterstützen möchte. Ihre Vision ist es, einen roten Faden aus Selbstliebe, Bodypositivity, Sinnlichkeit, Leichtigkeit und Frühlingsgefühlen zu spinnen.

Dieses Mal durfte ich einen kleinen Teil zur Veröffentlichung eines ihrer Schnittmuster beitragen. Ich durfte an einem Probenähen teilnehmen und somit auch die Phase der Schnitttestung miterleben. Auch hier erlebte ich dermaßen viel Wertschätzung, dass dadurch so einige negative Einkauferlebnisse gelöscht wurden. Für das Probenähen bekam ich das Schnittmuster zur Verfügung gestellt.

    





Gestern wurde das e-Book Petit Chéri veröffentlicht - ein String Schnittmuster in den Größen 32 -58.

Der String kann in 3 Varianten genäht werden:

# aus elastischen Stoffen

# aus Spitzenstoffen

# aus elastischen Stoffen mit zusätzlichem Bandspitzenansatz




Ich kann gar nicht sagen, wieviel Spaß ich beim Nähen hatte, weil doch relativ schnell wunderbare Ergebnisse erzielt werden können. Meine Wäschelade freut sich über die hübsche Verstärkung.

   

Und weil ich so eine Freude an den neuen neuen Stücken habe, verlinke ich meinen Beitrag bei Freutag , bei den Lieblingsstücken und bei Handmade on Tuesday Und dann schicke ich meinen Beitrag noch zu Das ist Neu.
Und dorthin wandere ich jetzt und schau mir an, woran sich andere erfreuen und was sie so Kreatives werkeln.


Donnerstag, 2. Februar 2023

Faltrahmenkarte - mit Weihnachtskarten kann man eigentlich nie zu früh beginnen

 

Für eine einfache Faltrahmenkarte brauchst du:

 Cardstock oder Tonkarton (es soll schon eine gewisse Festigkeit haben)

Materialien zum Gestalten einer Karte


Als erstes schneide den Cardstock in den Maßen der Skizze (8,5‘‘ x 5,5‘‘) zu.

Die durchgehenden grünen Linien musst du mit einem Cutter schneiden.  Auf der Innenseite bei  1‘‘ Entfernung vom unteren Rand bis jeweisl 0,5‘‘ Enfernung vom rechten und linken Rand den Schlitz zum Durchstecken einschneiden.  Für den Rahmen schneidest du links, oben und rechts jewils 0,75‘‘ vom Rand entfernt.

Die strichlierten rosa Linien faltest du. Auf der Vorderseite 1‘‘ vom unteren Rand.

Das klingt alles sehr kompliziert………….. schau dir die Skizze an – es ist eigentlich ganz einfach.

 


Der Ausschnitt der Vorderseite wird nach innen gefaltet und durch den Schlitz auf der Innenseite gesteckt. Dadurch kann die Karte gut aufgestellt werden.

Jetzt ist das Rohgerüst eigentlich schon fertig.

 


Du hast jetzt die Möglichkeit, innen mit Stempel oder Bildchen zu gestalten und vorne am Rahmen noch Schmuck, Schrift……… anzubringen – da kann natürlich auch etwas über den Rand stehen.



Ich habe für meine Karte ein doppelseitiges Scrapppapier verwendet. Eigentlich eine ganz praktische Idee – mich hat es aber dann doch ein wenig in der Innengestaltung gehemmt.




Genau so gut kannst du innen einen Hintergrund gestalten und vorne etwas überstehend ein Motiv anbringen.

 

Ich würde sagen:  In der Gestaltung gibt es keine Grenzen!

…………. und in Format und Größe natürlich auch nicht!


Mittwoch, 1. Februar 2023

für ein PROSIT NEUJAHR ist es wohl schon zu spät..........

Zum ersten mal in meinem Leben habe ich eine Schiebekarte gebastelt! ...........eigentlich ja gar nicht so schwierig!

Damit wünsche ich allen da draußen ein superkalifragilistes Jahr! ;-) 

Um zu zeigen, dass wirklich keine Zauberei dahintersteckt, habe ich die Einzelschritte mitfotografiert. 












Montag, 3. Januar 2022

Papierdrahtengel

Hier ist noch eine Technik, die ich schon lange ausprobieren wollte. Dank der Bastelaktionen in der Bücherei Kirchstetten habe ich es geschafft und diesen Engel gebastelt. Auch das Töchterl hat mitgemacht und wir beide waren mit dem Ergebnis richtig zufrieden.

Der Draht wird auf einer Skizze aufgelegt und gebogen und immer wieder an der Zeichnung ausgerichtet.


Ist die Form fertig gebogen wird auf der Rückseite Klebstoff auf den Papierdraht aufgetragen und die Form auf das Papier aufgedrückt. Wir haben dazu schnelltrocknenden Weißleim verwendet.


Als Gestaltungsmöglichkeit können verschiedene Papierarten verwendet werden. Wir haben Buchseiten und Transparentpapier verwendet.


Die Arbeit hat mir richtig Spaß gemacht und ich bin auf den Geschmack gekommen, weitere Motive zu versuchen. Es gibt einige Bücher zu dieser Technik und außerdem lassen sich ganz viele Beispiele im Netz finden.
 
Den Sternenengel bringe ich zum Handmademonday und zum Craftastic Monday


Montag, 27. Dezember 2021

Alle Vöglein sind schon da…

Seit einer gefühlten Ewigkeit habe ich endlich wieder einmal etwas für mich genäht.

Entstanden ist ein Basic-Shirt nach einem Schnitt von Ottobre aus dem wunderschönen Ökotex Jersey „Bird Parade“ (designed by Poppy)

Ist das Shirt einmal angepasst und zugeschnitten, gehts eigentlich recht flott. 

Hals- und Armbündchen habe ich aus einem passenden unifarbenen Stoff zugeschnitten, von rechts abgesteppt habe ich es dieses Mal nicht, da es sich eh so toll legt.

In den Stoff habe ich mich schockverliebt, als ich bei der Coverlock-Einschulung auf einem „Vogerlstoff-Rest“ nähen durfte. Als Geschenk an mich durfte dann ein Stück des Stöffchens mit nach Hause kommen.


Ich bringe nun mein Shirt zu Handmade on Tuesday und schaue mir dabei auch gleich die Werke der anderen kreativen Menschen an!

Mittwoch, 22. Dezember 2021

Ornamente aus alten Buchseiten

Gemeinsames Basteln kann eine richtig schöne Einstimmung in den Advent sein. Das haben sich auch die Damen aus der Bücherei gedacht und Bastelabende organisiert. 
Für alle, die nicht anwesend sein konnten, wurde das Ganze auch online vorbereitet und begleitet.
Gut gemacht, denn so konnten wir auch im lockdown gemeinsam falten, schneiden, kleben und natürlich plaudern……..

Ich habe mir die „Basteltüte to go“ geholt - so hatte ich alles beisammen, was für die Ornamente aus Buchseiten benötigt wurde.

Und los ging’s: mit Anleitung über Computer, Schritt für Schritt und natürlich genügend Zeit für Austausch und Plauderei dabei.

So wird jede aufwendige Geduldsarbeit - und das ist diese Bastelei für mich auf jeden Fall - eine nette Arbeit in entspannter Atmosphäre.

Ich mag so meditative Arbeiten sehr gerne….. 
….. das erdet und entspannt mich, es lüftet und leert mein Gehirn und tut mir gut.
  
 

      

    
Und ehrlich: das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich finde die Ornamente wunderschön. Sie machen sich gut in einer Pflanze und am Fenster und bestimmt sehen sie auch am Christbaum sehr schön aus.

Natürlich ist das Ganze auch ohne Bastelabend zu schaffen…. es gibt online sehr viele Anleitungen und Vorlagen zu finden.


Ich bringe meine Arbeit nun zu Creativsalat und sehe mir einmal an, was die anderen so Kreatives gezaubert haben.

Sonntag, 13. Juni 2021

Anzuchttöpfchen selbst gemacht - das 2. Leben einer Zeitung

Da wir für unseren Garten immer wieder selber Pflanzen aussähen, brauchen wir dann zum Vereinzeln der kleinen Pflänzchen kleine Töpfchen.

Es gibt ja mittlerweile schon viele Variationen an torffreien Anzuchttöpfchen zu kaufen. Ich habe mir aber angewöhnt, diese aus Zeitungspapier selber her zu stellen. Zum einen bin ich einfach eine "Selbermacherin" und zum anderen, kann ich so unser Zeitungspapier weiter verwenden.

Es gibt im Netz tatsächlich viele verschiedene Anleitungen: für runde und auch für eckige Töpfchen.

Ich selber mache eigentlich immer die runden Töpfchen. Das geht so einfach und ich kann super in der Größe variieren. Je nachdem, was ich verwende, um die Zeitung auf zu rollen.

Um die Töpfchen zu rollen, nehme ich ein Doppelblatt einer kleinformatigen Zeitung. Ich falte es so, dass gut zweidrittel der Zeitung doppelt liegen. Der Teil, der dann als Boden zurück gefaltet wird, liegt einfach.



Nun lege ich ein Glas an den Anfang des schmalen Blattes. Die Größe des Glases bestimmt dann die spätere Größe der Töpfchens. Wichtig ist lediglich, dass das Glas / die Flasche / die Dose gerade ist, sonst gelingt das Herausziehen später nicht.

                  

Ich rolle nun die Zeitung bis zum Ende auf.

                 

Nun biege ich den offenen Rand unten rundherum zur Mitte - so, als würde ich eine Flasche mit Geschenkspapier einpacken.

               

Ich stelle dann das Glas fest auf die Unterlage, um den Boden ein wenig zu pressen. Nun kann das Glas herausgezogen werden. Das Papierpflanzentopferl ist fertig.

               
Damit das Töpfchen an Stabilität gewinnt, biege ich den oberen Rand noch einmal nach innen. 
Ich fülle das Töpfchen dann immer gleich zur Hälfte mit Erde und stelle es dann zum Bepflanzen bereit. 


Ich war anfangs ein wenig skeptisch, aber die Töpfchen halten das Gießen richtig gut aus. Sie bleiben stabil, bis die Pflänzchen mitsamt den Papiertöpfchen in den Garten eingepflanzt werden können.

Da mich immer wieder Leute nach der Anleitung gefragt haben, habe ich beschlossen, bei der letzten Produktion mit zu fotografieren. Ich finde diese Arbeit auch super für die ganze Familie. Kinder lieben es, aus zu säen und Pflanzen zu setzen.
Ich hoffe, dass auch die Beschreibung einigermaßen verständlich ist.

Wenn ihr wissen wollt, wie ihr mit Material, das die meisten zu Hause haben, Blumen oder Gemüse aussäen könnt, dann könnt ihr diesen Artikel anschauen.